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Claudia

Das ist meine Welt



Freitag, 13. Januar 2012

es passiert etwas

Von audissa, 00:25
ich habe nun einen Job als Reinigungskraft gesucht, man verdient nicht viel aber es reicht um zu überleben. Vielleicht finde ich auch bald wieder etwas als Verkäuferin, vielleicht bei H&M oder so.

Alles kann besser werden. ich habe Menschen kennen gelernt, arbeit gefunden, kann meine Kosten tragen.

Mein Schicksal ist sicherlich nur eines von vielen, aber das wichtigste sagte auch schon meine Mutter immer ist das ich mich nicht hängen lasse und immer wieder aufstehe.

ich hab Ihn raus geschmissen

Von audissa, 00:01
Nach all den Problem in der Vergangenheit habe ich mich nun von meinem Mann getrennt. Ich habe nun eine fremde Frau ansprechen müssen und sie hat mir bestätigt das er mich jahre lang hinter gangen hat.

Wie geht man mit so etwas um ? nach all den Jahren ? nach all den dingen die man zusammen erlebt hat . ich weiss in vielen Situation echt nicht mehr weiter

Dienstag, 03. Januar 2012

Meine Freundin meinte..

Von audissa, 11:09
... wir sollten mal Stellenanzeigen aufgeben
Über das gleiche Thema, habe ich inzwischen auch mal mit meiner besten Freundin gesprochen. Oder ich muss besser sagen, mit meiner einzigen Freundin. Alle anderen Freundinnen haben sich aus dem Staub gemacht, als sie erführen haben, das wir so hoch verschuldet sind. Bei meinem Mann genauso. Das hat uns sehr weh getan. Jedenfalls hat mir meine Freundin geraten, den Job schnell zu wechseln. Wir mal  Stellenanzeigen aufgeben. Das würde vieleicht auch meinem Mann etwas bringen. Denn so kann er endlich vom spielen weg  kommen, wenn er dann einen Job findet, der ihn auch richtig gut fordert. Jedenfalls hoffe ich, dass sich das so ergibt, falls wir mal Stellenanzeigen aufgeben würden. Aber da bin ich mir auch nicht direkt so sicher. Jedenfalls setzte ich ein ganz großes Stück Hoffnung einfach mal in die Stellenanzeigen aufgeben. Vielleicht kann und das ja wirklich helfen, endlich aus der Schuldenfalle heraus zu kommen. Wenn es denn nun wirklich so einfach wäre, wie einfach Stellenanzeigen aufgeben und gut ist…

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Wie sollen wir das nur schaffen?!

Von audissa, 09:49
Ich hasse meinen Mann nicht dafür, dass er unser ganzes Geld verzockt hat. Ich bin ihm noch nicht einmal böse. Er brauchte zu dem Zeitpunkt Hilfe und die habe ich ihm irgendwie nicht gegeben, oder geben können. Das ist im Nachhinein immer schwer zu sagen. Aber deshalb gebe ich mir genau so viel Schuld an der ganzen Sache, wie ihm. Nur weil wir jetzt sehr hoch verschuldet sind, ist das überleben wirklich sehr schwer für uns geworden. Denn wir haben nie richtig gelernt, wie man mit Geld umgehen muss. Und jetzt brauchen wir dringend Hilfe, aber wo nur? Wer kann uns da nur rausholen?

Freitag, 23. Dezember 2011

Wie wir alles verloren haben

Von audissa, 18:24
Ich habe noch einmal nachgedacht. Ich trauere gar nicht so sehr dem vielen Geld hinter her, sondern eher dem Gefühl der Sicherheit und dass uns nichts passieren kann. Das ist nun alles ungewiss. Dabei ist es so dumm gelaufen. Wenn man als junges Ehepaar direkt sehr viel Geld hat, dann ist das wirklich gefährlich. Denn es war nicht so viel, dass man das sprichwörtlich „eh nicht alles in einem Leben ausgeben kann“. Wenig war es nicht, aber das es ein Ende haben könnte, das war uns damals nicht so bewusst. Dann haben wir angefangen an der Börse zu spekulieren. Das war unser großer Fehler gewesen. Oder eher auch nicht. Geld ist eben gefährlich. Jedenfalls haben wir an der Börse sehr viel Geld verloren. Aber das war für mich ok. Für meinen Mann weniger. Er hat angefangen zu spielen. Und wurde irgendwann süchtig. So süchtig, dass wir jetzt nichts mehr haben, im Gegenteil, wir sind Momentan hoch verschuldet.

Freitag, 16. Dezember 2011

Geld verleitet den Menschen...

Von audissa, 21:30
... das haben wir selber erleben müssen…
Früher, da waren wir wohlhabende Leute. Naja, wohlhabend, das ist ja immer so eine Definitionssache. Aber wir mussten uns keine Sorgen um Geld machen. Das war wirklich schön. Ich habe erst heute noch einmal in ein Fotoalbum reingeguckt, und gesehen, wie gut es uns damals ging. Das hat mich wirklich sehr sehr traurig gemacht. So traurig, das mir nur bei dem Anblick der lachenden Gesichter von meinem Mann und mir, die Tränen gekommen sind. Denn diese Zeit, die wird nie wieder kommen, das weiß ich. Unser Geld hatten wir, weil die Eltern von meinem Mann mal eine Seifenfabrik hatten, damals in den siebziger Jahren. Und als diese verkauft wurde, da kam natürlich einiges zusammen. Als Einzelkind war dann auch mein Mann der Alleinerbe gewesen. Und so war es, dass wir schon als junges Ehepaar sehr viel Geld hatten, was wir ausgeben konnten. Das war ein Fehler.